Politische Verfolgung. Ein Beitrag zur Soziologie der Herrschaft und der politischen Gewalt.

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SEBI: 89/3158

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Abstract

Auch wenn politische Verfolgung älter ist als die Entstehung des Staates: erst seit der Entwicklung staatlicher Strukturen wird sie institutionalisiert und teilweise zum Konstitutivum staatlicher Herrschaft. Vor dieser generellen Feststellung arbeitet der Autor die Formen der weltweiten politischen Verfolgung im Spiegel der völkerrechtlichen Normen heraus. Die Wirkungen von politischer Verfolgung zerstören nicht nur Existenzgrundlagen und schaffen Angst, sondern erzeugen eine immanente Tendenz zur Institutionalisierung des Verfolgungsapparates. Diese Strukturen werden "idealtypisch" am Beispiel der nationalsozialistischen Diktatur aufgezeigt. Im Rahmen eines Versuchs der Theoriebildung über politische Verfolgung stellt der Autor die These auf: "Ein Verschwinden politischer Verfolgung ist jedoch nur in stabilen liberalen Demokratien möglich" (S. 25). Dennoch bleibt sie als unverzichtbares Herrschaftsinstrument legitimiert. wev/difu

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Politik, Verfolgung, Herrschaft, Gewalt, Internationales Recht, Macht, Bedürfnis, Nationalsozialismus, Kommunismus, Staatsform, Sozialverhalten, Gesellschaftsordnung, Theorie, Wissenschaft/Grundlagen, Soziologie

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Grüsch: Rüegger (1986), 467 S., Abb.; Tab.; Lit.(phil.Diss.; Univ.Zürich 1986)

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Politik, Verfolgung, Herrschaft, Gewalt, Internationales Recht, Macht, Bedürfnis, Nationalsozialismus, Kommunismus, Staatsform, Sozialverhalten, Gesellschaftsordnung, Theorie, Wissenschaft/Grundlagen, Soziologie

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