Mathematische Simulation der Ausbreitungspfade von freigesetzten chemischen Substanzen in einem Ökosystem.

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Dortmund

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ZLB: 96/522

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Abstract

Das genaue Wissen über Verhaltensweisen chemischer Substanzen in der Umwelt ist von entscheidender Bedeutung für die Einschätzung der von ihnen ausgehenden Gefahren für die Menschen und ihre Umgebung. Die Umweltgefährlichkeit einer Substanz wird durch Chemikaliengesetz sowie Gefährlichkeitsmerkmale-Verordnung definiert. Bei der Freisetzung einer chemischen Substanz oder eines Gemisches kommt es im wesentlichen darauf an, die Ausbreitungswege, insbesondere aber den zeitlichen Verlauf der Ausbreitung möglichst genau zu bestimmen. Erst diese Kenntnisse erlauben, die von dem freigesetzten Produkt ausgehenden Gefahren einzuschätzen. In der Arbeit wird versucht, eine allgemein einsetzbare Methodik zur mathematischen Modellierung sowie zur Simulation der Ausbreitung von chemischen Substanzen in einem Ökosystem zu erarbeiten. Das Modell bezieht sich auf das Erkennen der Ausbreitung von Schadstoffen in Fließgewässern, Boden und Grundwasser. Die Anwendbarkeit der Methodik wird u. a. durch die Simulation der Folgen des Sandoz-Unfalls (Rhein bei Basel) geprüft. sg/difu

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173 S.

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