Seuchenhygienische Untersuchungen bei der großtechnischen Optimierung einer anaerob-thermophil-mesophilen Klärschlammstabilisierungsanlage.

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DE

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Hohenheim

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ZLB: 92/1955

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DI

Zusammenfassung

In der Bundesrepublik Deutschland fallen zur Zeit jährlich ca. 50 Millionen Kubikmeter Klärschlamm an.In der Arbeit wird die These vertreten, aus ökonomischen Gründen und vor allem aufgrund der Verknappung des Deponieraumes sollte der Einsatz von Klärschlamm als Nährstoff- und Humuslieferant in der Landwirtschaft weiterhin begünstigt werden, sofern seine Zusammensetzung dies erlaubt.Das Problem hierbei ist, daß kommunaler Klärschlamm sämtliche Krankheitserreger, die durch menschliche und tierische Ausscheidungen in das Abwasser gelangen, in konzuentrierter Form enthält."Ein Verfahren, das sowohl zur Sanierung von überlasteten Anlagen, als auch zur Stabilisierung mit gleichzeitiger Entseuchung von Schlamm herangezogen werden kann, ist die zweistufige thermophil-mesophile Schlammfaulung...Auf der Grundlage dieser Entwicklung wurde in Osterode/Harz eine zweistufige anaerob thermophil-mesophile Schlammstabilisierungs-Anlage gebaut" (S. 2).In der Arbeit wird die entseuchende Wirkung der genannten Verfahren auf Bakterien, Parasiten und Enteroviren im Klärschlamm vor, äwhrend und nach dessen Behandlung untersucht.Die Anlage kann bei ordnungsgemäßem Betrieb seuchenhygienisch unbedenklichen Klärschlamm produzieren. sg/difu

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ca. 170 S.

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