Das Gebäude als Akteur. Architekturen und ihre Atmosphären.

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Zürich

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ZLB: Kws 405,2/67

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DI

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Abstract

Nicht nur Menschen tun etwas mit Gebäuden - auch Gebäude tun auf ihre Art etwas mit Menschen. Wodurch und wann werden sie zu Akteuren? In welchen Konstellationen und wie entfalten sie Wirkmächtigkeit? Welche Handlungsspielräume in sich, in der Stadt und im Raum eröffnen und begrenzen sie? Die Studie stellt am Beispiel der Schiller-Oper in Hamburg das «Atmosphären-Netzwerk-Modell» vor, welches sowohl interdisziplinär in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Bauwerken als auch in der planungs- und bauorientierten Arbeit anwendbar ist. Ausgehend von Architekturen und unter Einbezug der sinnlich-emotionalen Faktoren wird mit ihm das Handlungsfeld, das sich zwischen Menschen und Dingen aufspannt, in seinen dynamischen Wechselbeziehungen untersuchbar: die Materialität des jeweiligen Bauwerks, die beteiligten Akteure mit ihren Netzwerken und die daraus entstehenden Gefühlsräume mit ihren Atmosphären. Eine solche Herangehensweise ermöglicht einen "empathischen Blick auf Gebautes" und in der konkreten Umsetzung einen nachhaltigen, zufriedenstellenden Umgang mit der materiellen Umwelt.

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364 S.

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Kulturwissenschaftliche Technikforschung; 5