Zentrale oder dezentrale Wärmeversorgung: Modernisierungsvarianten im Vergleich. Pilotprojekt in Gladbeck.
Hammonia
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Datum
2008
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Herausgeber
Hammonia
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Hamburg
Sprache
ISSN
0939-625X
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143
BBR: Z 143
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Etwa 500.000 Mehrfamilienhäuser in Deutschland sind mit Gas-Etagenheizungen ausgestattet. Viele der Geräte stammen noch aus den 1970er und 1980er Jahren und müssen aufgrund ihrer Altersstruktur erneuert werden. Bei der Sanierung solcher Objekte stellt sich stets die Frage, ob die dezentralen Wärmeerzeuger erneuert oder durch eine Zentralheizung ersetzt werden sollen. Hinweise dazu brachte ein 2004 gestartetes Pilotprojekt in Gladbeck, an dem neben der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Gladbeck GmbH als Eigentümer der Gebäude, die Emscher Lippe Energie GmbH als zuständiger Energieversorger sowie mehrere Gerätehersteller und das örtliche Fachhandwerk beteiligt waren. Bei dem Projekt ging es vor allem darum, verschiedene dezentrale und zentrale Erdgassysteme für die Heizung und Warmwasserbereitung als Modernisierungslösung unter realen Bedingungen zu vergleichen. Im Mittelpunkt des Vergleichs standen vier baugleiche Mehrfamilienhäuser aus den 1960er Jahren mit jeweils fünf Wohneinheiten. Um eine fundierteVergleichsbasis zu erhalten, wurden die Gebäude, die einzelnen Wohnungen und die Geräte mit Messgeräten ausgestattet, die über einen Zeitraum von zwei Jahren die abgegebenen Wärmemengen und den Gasverbrauch erfasste. In dem Beitrag werden die Ergebnisse beschrieben. Insgesamt lässt das Pilotprojekt den Schluss zu, dass dezentrale Lösungen besonders für den kleineren Mehrfamilienhausbereich eine attraktive Sanierungslösung sein können.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Wohnungswirtschaft
Ausgabe
Nr. 9
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 78-80