Margarethenhöhe - Experiment und Leitbild 1906-1996.

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ZLB: 99/417

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Abstract

In der Architektur- und Städtebaudiskussion gehört die Margarethenhöhe von Baubeginn an zu den Gartenvorstädten, denen ein besonderes Interesse zuteil wurde. Die Ausstrahlungskraft dieser Siedlung als "Dichtung in Stein und Grün" ist bis heute ungebrochen, sie wird als "Denkmal von europäischem Rang" gewertet. Als Stiftung Margarethe Krupps wurde sie von dem Stadtplaner und Architekten Georg Metzendorf in 29 Bauabschnitten von 1909 bis 1934/38 errichtet. Der Bau der Margarethenhöhe war ein städtebauliches Experiment, das durch Regierungserlaß von allen geltenden Bauvorschriften befreit war. Vieles von dem, was hier erprobt wurde, fand später Einlaß in die Gesetzgebung deutscher Normen und Bauordnungen. Obschon ein Entwurf der Vergangenheit, ist die Margarethenhöhe bis heute, in ihrem Ansatz des "Gesamtkunstwerks", d.h. in ihrer ganzheitlichen und gleichrangigen Behandlung von architektonischen, technischen, künstlerischen und soziologischen Aspekten, ein Leitbild, ein Diskussionsbeitrag zu einem humanen Städtebau der Zukunft. Das Buch stellt die außergewöhnliche Siedlung vor und möchte zugleich zu einer Erkundung einladen. difu

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80 S.

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