Zusammenhalt braucht Räume. Wohnen integriert.
Jovis
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Berlin
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Abstract
Die Rückkehr der Wohnungsfrage, die sich von den Problemen der Wohnkosten, der Zuwanderung und der Segregation herleitet, ist in der breiten Öffentlichkeit auf große Resonanz gestoßen. Das Wie des Wohnens hat erneut Aufmerksamkeit erlangt. Kleinbürgerliches Wohnen in einer abgeschlossenen Einheit, wie es sich in den 1920er Jahren etabliert hat, dominiert zwar bis heute, ist aber längst überholt. Dieses Konzept - Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer sowie Küche, Bad und Flur - steht einem Wohnen entgegen, das gesellschaftliche Integration, Teilhabe und Zusammenhalt fördert. Eine besondere Chance in dieser Hinsicht eröffnen Projekte, die interkulturelles, moderiertes und gemeinschaftliches Zusammenwohnen von verschiedenen sozialen Gruppen und Personen unterschiedlicher geographischer Herkunft ermöglichen: integrative Wohnprojekte. Die Autoren haben einige davon ausfindig gemacht und in Fallstudien untersucht. "Zusammenhalt braucht Räume" fokussiert das Zusammenwohnen von Ortsansässigen und Neuzugewanderten.
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