Umweltmediation in Deutschland. Innovative Formen bei Regelungen von Umweltkonflikten. Dokumentation: wissenschaftlich-praxisorientierter Kongreß in Düsseldorf am 22. Juni 1995.

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Bonn

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ZLB: 96/1987
BBR: B 13 123
DST: S 800/171.49

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S
KO
SW

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Abstract

Die Untersuchung der Wirksamkeit von Mediationsverfahren in einem die Abfallwirtschaft betreffenden Forschungsprojekt war Anlaß für die perspektivische Bestandsaufnahme dieses neuen Konfliktbewältigungsinstruments. Die Funktion und Stärke von Mediationsverfahren liegt in der Schaffung von Transparenz und der Versachlichung der Auseinandersetzung und Konsensfindung. Rechtlich schon vorgesehene Beteiligungsverfahren könnten, auf besonders konfliktträchtigen Problemfeldern, in Verbindung mit Mediationsverfahren zu einem dynamischen Planungsprozeß umgestaltet werden. Für die Umsetzung kooperativer Partizipationsverfahren war bisher die deutsche herrschende politische Struktur und Rechtskultur wenig förderlich. Voraussetzung für den Erfolg solcher Verfahren sind neben der Gesprächsbereitschaft aller Beteiligten, daß allen gleiche Rechte und Pflichten und die nötigen Informationen zukommen sowie die sozialen Kompetenzen des Mediators. Die Mediation sollte nicht zu einer zu starken Verrechtlichung der Problemlösung beitragen. Notwendig sind künftig v.a. die Finanzierung der Verfahren und die Professionalisierung von Mediatoren. eh/difu

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155 S.

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Das Umweltgespräch; 49