Sozial-kulturelle Rahmenbedingungen der städtischen Mobilität. Teilprojekt 6, Projektbeich B, Rahmenbedingungen der Mobilität in Stadtregionen.
Wuppertal Inst. für Klima, Umwelt u. Energie
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Wuppertal Inst. für Klima, Umwelt u. Energie
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DE
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Wuppertal
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ZLB: 2001/1589-4
DST: T 100/452
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S
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Abstract
Ziel der Arbeit ist es, die sozial-kulturellen Rahmenbedingungen zu rekonstruieren und zu analysieren, unter denen sich das heutige Verkehrssystem primär auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet hat. Die Nachkriegsgeschichte in beiden Teilen Deutschlands ist dabei in den Mittelpunkt einer kulturhistorischen Betrachtung gerückt. Die entscheidenden Schritte zur Motorisierung der Gesellschaft, deren expansive Entwicklung immer mehr den Charakter einer nach eigenen Regeln prozessierenden Wachstumsspirale anzunehmen begann, fielen in die ersten Nachkriegsjahrzehnte. Im Zeitraum zwischen 1945 und 1970 wurden in der Bundesrepublik, und mit eineinhalb bis zwei Jahrzehnten später in der DDR, die Weichen endgültig in die Massenmotorisierung gestellt. Damit war ein Prozess der Automobilisierung zu seinem vorläufigen Abschluss gekommen. Wenn die Verkehrsgesellschaft in einer Weise konstruiert ist, dass auf Verkehr nur um den Preis des Zerfalls erreichter Komplexität verzichtet werden kann, dann ist es fraglicher denn je, dass fürs Überleben Evolution genügt. Wenn das Gerade-noch-Aushaltbare als ultima ratio der Moderne zu gelten hat, dann ist es höchste Zeit, über neue Formen gesellschaftlicher Integration nachzudenken. Der ökologische Kollaps ist beileibe nicht die einzige Gefahr. sg/difu
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X, 166 S.
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Forschungsverbund Ökologisch verträgliche Mobilität. Forschungsberichte; 6