Wohnensembles als Welterbe - das Vermächtnis ist aktuell wie nie. Siedlungen der Berliner Moderne.

Hunger, Bernd
Hammonia
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Datum

2009

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Herausgeber

Hammonia

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Hamburg

Sprache

ISSN

0939-625X

ZDB-ID

Standort

ZLB: 4-Zs 613
BBR: Z 143

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Im Juni 2009 wurde der Stadt Berlin die Welterbestätten-Urkunde für Siedlungen der 1920er Jahre übergeben. Damit gehören offiziell zum Weltkulturerbe: die zwischen 1913 und 1916 errichte Gartenstadt Falkenberg sowie die in den 1920er Jahren erbauten Siedlungen Siemensstadt, Weiße Stadt, Wohnstadt Carl Legien, Siedlung Schillerpark und die Hufeisensiedlung Britz. Mit der Eintragung in die Welterbeliste wurden erstmals ganze Wohnensembles berücksichtigt - und zwar nicht nur wegen ihres gestalterischen Denkmalwertes, sondern ebenso aufgrund ihrer wohnungswirtschaftlichen Konzeption. Nach der Katastrophe des Ersten Weltkrieges und der damit verbundenen Wohnungsnot war es Ziel der Wohnungsbaupolitik, möglichst viele Wohnungen für die breite Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Zu diesem Zweck wurden leistungsfähige Wohnungsbaugenossenschaften und -gesellschaften gegründet. Unter dem Motto öffentlich statt privat, sozial statt spekulativ, komfortabel statt eng, hell statt dunkel, luftig statt stickig, hygienischstatt ungesund entwarfen Sozialreformer und Architekten ein Gegenmodell zur Mietskaserne und zum Spekulantentum, das menschenwürdiges Wohnen für alle ermöglichen sollte. In dem Beitrag wird neben der Beschreibung der Wohnsiedlungen die Frage nach der nachhaltigen Wirkung des wohnungsbaupolitischen Leitbildes der 1920er Jahre aufgeworfen und es wird konstatiert, dass angesichts der aktuellen Turbulenzen auf den internationalen Finanz- und Immobilienmärkten der Ansatz zukunftsweisend ist.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Die Wohnungswirtschaft

Ausgabe

Nr. 8

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S. 34-37

Zitierform

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Stichwörter

Serie/Report Nr.

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