Zur Entwicklung der Geburtenhäufigkeit im geeinten Deutschland: zwischen Assimilation und regionaler Divergenz.

Wendt, Hartmut
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Datum

1992

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Herausgeber

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

Standort

BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Der säkulare Trend des Geburtenrückgangs prägte auch den tendenziell bisher gleichartigen Verlauf der Geburtenhäufigkeit in beiden deutschen Staaten.Zeitweilige Unterschiede, wie sie seit Mitte der 70er Jahre auftraten, beruhten auf unterschiedlichen Rahmenbedingungen verschiedenartiger Wirtschafts- und Sozialordnungen.In den alten Bundesländern wird weitgehende Stabilität des generativen Verhaltens erwartet.Der mit der Vereinigung verbundene Transformationsprozeß in den neuen Bundesländern führte zu anomischen generativen Verhaltensweisen mit einem abrupten Geburtenrückgang in den neuen Ländern.Dabei sind die Einschnitte gemessen an der Periodengeburtenhäufigkeit (zusammengefaßte Geburtenziffer) weitaus tiefgreifender, als sie anhand der Kohortengeburtenhäufigkeit (Endfruchtbarkeit) sein werden.Die Geburtenhäufigkeit in den neuen Ländern wird sich in dem Maße an das Niveau der alten Bundesländer anpassen, wie sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zwischen beiden Teilen Deutschlands angleichen.Allerdings sind trotz aller Angleichungsprozesse zwischen den alten und den neuen Bundesländern auch weiterhin regional unterschiedliche Fruchtbarkeitsverläufe zu erwarten. - (n.Verf.)

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Schlagwörter

Zeitschrift

Informationen zur Raumentwicklung

Ausgabe

Nr.9/10

Erscheinungsvermerk/Umfang

Seiten

S.681-690

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