Flexible Koordination, Instrumentarium erfolgreicher Beschäftigungspolitik aus internationaler Perspektive.
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DE
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Berlin
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ZLB: 92/4442-4
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S
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Abstract
Offene Gesellschaften müssen zunehmend Flexibilitäten verarbeiten, die sowohl in ihren verschiedenen Zielsetzungen (von Angebot und Nachfrage) als auch in ihren organisatorischen Voraussetzungen (Qualifikation und Technologie) sehr schwer zu vereinbaren sind. An die beschäftigungspolitischen Institutionen, also an die Spielregeln und etablierten Organisationen des Arbeitsmarkts, werden daher äußerst hohe Anforderungen an sozialer Koordination gestellt. Das Konzept "Flexible Koordination" vereint Prinzipien der sozial differenzierenden Selbstorganisation mit universellen Prinzipien sozial verbindlicher Normen wie ethische Grundsätze, faire Spielregeln und ausgleichende Gerechtigkeit, die rechtlich verankert sind. Im Gegensatz zur Deregulierung oder zentralen staatlichen Steuerung ist flexible Koordination daher durch eine Strategie der Etablierung und Pflege von Institutionen gekennzeichnet, die individuelle Kompetenzen und Verantwortlichkeit fördern, Anreize zur langfristigen Kooperation setzen und umfangreiche kollektive Ressourcen (Infrastruktur) bereithalten. In den Feldern Lohnpolitik, Regulierung, Umverteilung, aktive Arbeitsmarktpolitik und Infrastrukturpolitik werden aus internationaler Perspektive erfolgreiche Beispiele flexibler Koordination aufgezeigt. difu
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57 S.
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Discussion papers; FS I 91-8