Entre rupture et activités: vivre les lieux du transport. De la sociologie des usages à l'aménagement des interfaces.

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CH

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Bern

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ZLB: 2001/3172-4

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FO

Zusammenfassung

Immer häufiger werden vor allem in Agglomerationen komplexe Verkehrsinformations- und -leitsysteme aufgebaut. In Bern umfasst das Verkehrssystem-Management beispielsweise die Anzeige freier Plätze in den Parkhäusern, eine koordinierte Lichtsignalsteuerung, eine variable Temposignalisation auf Autobahnen usw. Die Studie hat nun erstmals die Wirkungen dieses Systems am Beispiel von Bern detailliert abgeschätzt. Viele Maßnahmen wirken z.B. nur in der Spitzenzeit oder nur auf den Pendlerverkehr, was die Gesamtwirkung einschränkt. Am bedeutendsten ist das Verkehrsbeeinflussungssystem auf der Autobahn, das die Kapazität um 15 % erhöht und die Unfälle um 10 % vermindert. Die Lichtsignalsteuerung kann die Reisezeit um 5 % im Privat- und 10 % im öffentlichen Verkehr verkürzen, bringt aber bei den meisten Schadstoffen höchstens rund 3 % Verminderung. Pro Jahr liegen die Gesamtkosten ungefähr gleich hoch wie die Nutzen durch Zeitersparnisse und Umweltverbesserungen. Ein wesentlicher, jedoch kaum quantifizierbarer Nutzen für den öffentlichen Verkehr, Radfahrer und Fußgänger sowie Sicherheit/Rettung ist der verbesserte Verkehrsfluss in Stoßzeiten. Insgesamt macht ein Verkehrssystem-Management die Straßen leistungsfähiger, was tendenziell mehr Verkehr anzieht. Die Umwelt- und Umsteigeeffekte sind eher gering, so dass von derartigen Systemen nur mit flankierenden Massnahmen wie z.B. Road Pricing längerfristig positive Umwelteffekte erwartet werden können. difu

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XXXIII, 178 S. Anh,

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Bericht. Verkehr und Umwelt - Wechselwirkungen Schweiz-Europa; Nationales Forschungsprogramm NFP 41; A4