Deutschland im Wandel. Sozialer Wandel und Wertewandel in Deutschland vor und nach der Wiedervereinigung.
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DE
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Speyer
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ZLB: 96/1644-4
DST: Gc 200/358
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Zusammenfassung
Die soziale Dynamik hat seit dem 19 Jh. und insbesondere seit dem 2. Weltkrieg eine Individualisierung der Lebensweisen und der Mentalität hervorgebracht. Grundtrends waren dabei der Übergang von einer produktiv-investiven zu einer konsumptiv-genießerischen Lebenseinstellung und der Wandel vom Untertanen zum Bürger. Eine differenzierte Pfadanalyse zeichnet die Werteentwicklung junger Menschen nach, die sich an flexiblem Pragmatismus, Egoismus und kritischen Idealismus bewegt. In den 90er Jahren scheinen idealistische Werte wieder stärker ins Geschehen einzugreifen. Der radikale Umbruch in Ostdeutschland führte zu tiefgehendem Krisenbewußtsein und zu ideeller Entfremdung. Obwohl es noch keine wirtschaftliche Entwarnung geben kann, stieg, der konjunkturellen Lage folgend, das wirtschaftliche Stimmungsbarometer jedoch ab 1994 an. Die meisten Bürger geben an, daß es ihnen besser als vor der Wende geht. Das neue System wird allerdings nur zurückhalten akzeptiert. Während bedeutende gesellschaftliche Werte im Westen Freiheit und Idealismus sind, sind es im Osten eher die soziale Gleichheit und Realismus. eh/difu
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VIII, 106 S.
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Speyerer Forschungsberichte; 154