Blur Building. Yverdon-les Bains, Swiss Expo.02.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
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Abstract
Blur ist ein Dampfgebilde, schafft atmosphärische Architektur. Wesentliches Material dieses "Gebäudes" ist Wasser, das aus einem See in ein Rohrnetz gepumpt und unter hohem Druck aus einem dichten Netz kleiner Düsen, als feiner Regen wieder ausgestoßen wird. Der so hervorgerufene Nebel zeigt sich je nach aktuellem Wetter (und entsprechender Druckregulierung) immer anders - etwa als horizontale Fahne, abwärts oder aufwärts steigend - und spiegelt so kontinuierlich und dynamisch das Wechselspiel von Natur und Technik. Blur ist eine Antwort auf die visuelle Übersättigung bei nationalen wie internationalen Ausstellungen in jüngster Zeit, die sich in einem technologischen Wettbewerb darin überboten haben, den Stand der Kunst bei der Erzeugung bzw. Simulation extravaganter "Bilder" zu demonstrieren. Güte wurde mehr und mehr durch Pixel definiert und hohe Bildauflösung zur Devise. Im Gegensatz dazu meint Blur ganz entschieden "niedrige Auflösung". Es geht um Unbestimmtheit, De-Emphase, Anti-Spektakel. Blur produziert "Bilder" nur bei Betrachtung von außen, von der Seerampe her - und zwar nur weiße Bilder, ohne weitere akustische Signale außer den pulsierenden Nebeldüsen. Drinnen auf dem Angel Deck auf dem "Gipfel", das über eine Treppe zu besteigen ist, oder in der Wasser-Bar in der Mitte darunter - ist dagegen wenig zu sehen. Blur versenkt quasi die Außenwelt und lenkt die Wahrnehmung einzig auf unsere visuelle Abhängigkeit. goj/difu
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Nr. 1
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S. 15-17