Energiepolitischer Lobbyismus in Deutschland. Eine Fallanalyse zur Einführung des Emissionshandels.
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2019
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DE
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Berlin
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EDOC
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Zusammenfassung
Lobbyismus, auch der energiepolitische, ist in Deutschland eine gesellschaftlich kontrovers diskutierte Form der politischen Interessenvertretung. Wissenschaftliche Analysen einzelner politischer Prozesse anhand von umfassender Primärliteratur beteiligter Akteure sind jedoch selten. Ziel der Arbeit ist es, eine solche Fallanalyse am Beispiel des Emissionshandels vorzulegen. Sie untersucht lobbyistische Strukturen und Arbeitsweisen von energiepolitischen Akteuren in Deutschland im Zuge der Einführung des Handels mit Emissionszertifikaten von Ende der 1990er-Jahre bis 2007. Im Rahmen einer Policy-Analyse wird der Frage nach der Einflussnahme von Lobbyisten auf die Ausgestaltung des Emissionshandels nachgegangen. Die Untersuchung basiert vor allem auf der Auswertung von Akten aus Bundeskanzleramt, Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium. Erkenntnisse dazu, welche Akteure zu welchem Zeitpunkt wie und auf wen Einfluss genommen haben, vermittelt das Hauptkapitel. Das Fazit umfasst vor allem generalisierende Schlussfolgerungen zum energiepolitischen Lobbyismus. Zudem werden Auswirkungen auf das politische System der Bundesrepublik Deutschland diskutiert.
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Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
567 S.