Soziale Probleme von Ausländern in der ehemaligen DDR in der Phase des Umbruchs.

Schmidt, Ines
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1991

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ZZ

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SEBI: Zs 1505-30,2
BBR: Z 55a
IRB: Z 892
IFL: Z 485

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Zusammenfassung

Als Fremde wurden in den Kommunen der DDR vor 1989 vor allem die Arbeitsimmigranten aus Asien und Afrika wahrgenommen; ihre soziale Lage und ihre Erfahrungen unterscheiden sich deutlich von den (zumeist osteuropäischen) Frauen ausländischer Herkunft, die - in der Regel durch Heirat mit einem DDR-Bürger - das Recht zum ständigen Aufenthalt erworben hatten. Die Arbeitsimmigranten sind von partiell als privilegiert empfundenen Solidaritätsobjekten zu eindeutig sozial Schwächeren geworden. Im Prozeß des Umbruchs und der Auflösung der DDR sind sie in besonderem Maße von anwachsender und stärker öffentlich werdender Ausländerfeindlichkeit betroffen. Mit dem Rückzug der Betriebe aus der Verantwortung ihnen gegenüber wuchs die Betroffenheit der Kommunen. Gegenwärtig verlagern sich die Probleme in den Kommunen von den Arbeitsimmigranten auf die Asylbewerber. Vor diesem Hintergrund ist die Frage nach dem Verteilungsschlüssel der Asylbewerber zwischen den alten und den neuen Bundesländern sowie zwischen den ostdeutschen Ländern und Kommunen untereinander erneut zu stellen. Der Übergang von der Verteilung der Asylbewerber nach der Bevölkerungszahl zu einer im Vergleich niedrigeren jährlich neu festzulegenden Einwanderungsquote von Asylbewerben nach Ostdeutschland könnte zum Abbau von Fremdenhaß dort beitragen. difu

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Archiv für Kommunalwissenschaften, Stuttgart, Jg. 30(1991), H. 2, S. 198-212, Abb.; Lit.

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