Klimaanalyse Stadt Bottrop.
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1989
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ZZ
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SEBI: 89/4292-4
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Zusammenfassung
Die Ergebnisse der durchgeführten Meßkampagnen zeigen, daß im Gebiet der Stadt Bottrop erhebliche räumliche Unterschiede in der Ausprägung der klimatischen und lufthygienischen Situation bestehen. Diese entsprechen der zonalen Dreigliederung der Stadtfläche nach ihrer morphologische Gestalt und Siedlungsstruktur in ein nördliches, landwirtschaftlich genutztes Areal, einen südlich angrenzenden kompakten Stadtkern und ein durch die spezielle Morph geprägtes Industrie- und Gewerbegebiet im Südosten der Stadt. Bei den Freiflächen des nördlichen Teiles handelt es sich großräumig um eine relativ kühle Zone, die vereinzelt wärmere Bereiche enthält. Der Gehalt an Schad der Luft ist in diesem Teil Bottrops durchgehend gering. Der Innenstadtbereich von Bottrop bildet dagegen eine großflächig überwärmte Zone. Innerhalb dieser Einheit finden sich kleinere Wärmeinseln größerer Intensität, aber auch kleinräumige Bereiche deutlich kühlerer Prägung. Zu den besonders überwärmten Flächen gehören insbesondere der Citybereich, bei dem die künstlichen Oberflächen und die anthropogene Wärmeerzeugung als Ursachen des Phänomens zu nennen sind. Die als kühler in Erscheinung tretenden Areale sin dagegen größere Rasen- und Parkflächen. Sowohl die privaten Haushalte als auch das hier vertretene Kleingewerbe sowie der Kfz-Verkehr sorgen für hohe Schadstoffbelastung der Luft. Dies konnte besonders für Schwefeldioxid und für die Stickoxide nachgewiesen werden. Südlich und südöstlich an die ausgedehnte Wärmeinsel schließen sich kühlere Flächen an. Hier macht sich die Emscherniederung mit ihrer nur geringen Höhenlage bemerkbar, in der es häufig zur Ansammlung von Kaltluftmassen kommt. Der Gehalt an atmosphärischen Spurenstoffen hängt in diesem Teil Bottrop sehr stark von der Windrichtungsexposition ab, ist aber auch stets dort erhöht, wo sich kalte Luft ansammelt und längere Zeit stagniert. difu
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Essen: (1989), 59 S., Abb.; Tab.; Lit.