Mitbestimmung oder Beteiligung im Laufstall? Zur Diskussion um Partizipation in der sozialen Stadtteilentwicklung.

Kleine
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Kleine

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Bielefeld

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ZLB: 2003/2725

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Abstract

Beteiligung und Mitbestimmung sind Schlagwörter, die seit Anfang der neunziger Jahre den Diskurs in der Stadtentwicklung leiten und von einem politischen Paradigmenwechsel zeugen. Sie erwecken den Eindruck, als ob die langjährige Forderung nach mehr bürgerlicher Partizipation in der Stadtplanung Realität geworden sei. Ist dem wirklich so? Erfahrungen von Stadtteilakteuren zeigen, dass die Praxis eine andere ist: So gibt es nicht nur eine Kluft zwischen formulierten Ansprüchen in Stadtentwicklungsprogrammen einerseits und realen Veränderungsmöglichkeiten andererseits. Viele Beteiligungsprojekte stoßen zudem bei der Realisierung von Bewohnervorschlägen an harte Grenzen. Die Autorin geht dieser Frage auf den Grund. Anhand eines Hamburger Praxisbeispiels verdeutlicht sie, warum die neuen Stadtteilentwicklungsprogramme im Rahmen der derzeitigen neoliberalen Politik-Konzepte nicht halten können, was sie - zumindest in Ansätzen - versprechen und die vielfach geforderten Partizipationsprojekte dadurch nicht selten zu funktional eingepassten Mitbestimmungselementen mutieren. difu

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141 S.

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Schriftenreihe der Fachhochschule für Sozialpädagogik der Diakonenanstalt des Rauhen Hauses; 11