"implantiert" oder "integriert"? Der Topos 'Shopping Center', dessen Auswirkungen auf historische Stadtzentren und mögliche rechtliche Steuerung.
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DE
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Cottbus
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ZLB: 4-2009/1129
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DI
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Abstract
Die Arbeit wird von einer zentralen These begleitet: die "Herzschrittmacherthese", die davon ausgeht, dass das Shopping-Center als künstliches Objekt in eine funktionslos gewordene Innenstadt implantiert werden kann, um einerseits den städtischen Leerraum der perforierten und Schrumpfungsprozessen ausgesetzten Stadt baulich zu schließen und andererseits den Stadtorganismus funktionell zu ergänzen, wieder zu beleben und zu stärken. Aufbauend auf der Betrachtung der historisch gewachsenen Symbiose von Stadt und Handel und des Wandels im Einzelhandel in Deutschland wird der Topos Shopping Center ganzheitlich betrachtet: ausgehend vom amerikanischen Entstehungshintergrund des ursprünglich für die Peripherie konzipierten Bautyps, dessen Verbreitung auf dem deutschen Markt, die diversen bautypologischen Erscheinungsformen sowie die grundsätzliche Genese dieser Einzelhandelsarchitektur zwischen Stadt und Grüner Wiese, werden die baurechtlichen Grundlagen erläutert. Im zweiten Teil werden die Auswirkungen der Shopping Center auf die traditionellen Stadtzentren skizziert. Absatzwirtschaftliche, städtebauliche und räumlich-funktionale, architektonische und denkmalpflegerische Belange werden thematisiert und mögliche Folgewirkungen wie Zentralitätseinbußen, Kaufkraftabzüge, Leerstand, Abbruch und Verlust des historischen Erbes in einem Zyklus dargestellt. Im dritten Teil werden nochmals die Interessenlagen der am Planungsprozess einer Ansiedlung beteiligten Akteure gegenüber- und die Relevanz der Steuerung derartiger Großvorhaben herausgestellt, um fokussiert die kommunalen Handlungsmöglichkeiten der Steuerung mithilfe des Bauplanungsrechts aufzuzeigen. Ein den Planungsprozess abstrakt zugrunde gelegter schematischer Handlungsleitfaden beschließt die Arbeit.
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136 S.