Neue Netzwerke braucht das Gewerbegebiet.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Datum
2010
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Herausgeber
Gemeindetag Baden-Württemberg
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Stuttgart
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Gewerbe- und Industriestandorte sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden und historisch gewachsen. Innerhalb dieser Gebiete wirtschaften die Unternehmen weitgehend unabhängig voneinander. Das gilt auch für die Bereiche Energieversorgung und -anwendung. Im Zusammenhang mit den Bemühungen um Energieeinsparung und Energieeffizienz ist es notwendig, auch in Gewerbegebieten Synergien zu nutzen. Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg hat an zwei bestehenden Gewerbegebieten in Ludwigsburg und Achern Pilotprojekte initiiert, in denen jeweils acht beziehungsweise zehn Betriebe integrierte Netzwerke gebildet haben, die sich energetisch abstimmen und ihren Energiebedarf über Firmengrenzen hinweg optimieren möchten. Da die teilnehmenden Unternehmen den unterschiedlichsten Branchen angehören und verschiedene Größen aufweisen, lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse auf ähnlich heterogene Industriestandorte übertragen. Das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart ist nicht nur für die wissenschaftliche Begleitung zuständig, sondern koordiniert die gesamte Umsetzung des bis 2011 laufenden Projekts "Ausschöpfung der Potenziale für Energieeffizienz-Verbesserung durch integrierte Bedarfs-Netzwerke für bestehende Gewerbe- und Industriestandorte", das im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg durch das Wirtschafts- und Umweltministerium unterstützt wird. In dem Beitrag wird der Projektverlauf beschrieben, und es wird ausgeführt, dass es für Städte und Gemeinden schon bei der Planung eines neuen Gewerbegebiets sinnvoll wäre, solche betriebsübergreifenden Maßnahmen zu berücksichtigen. So könnte man die Unternehmen entsprechend ihres charakteristischen Energiebedarfs passend zueinander ansiedeln. Voraussetzung hierfür wäre ein so genanntes Energiekataster, das eine optimale Zuordnung von Energiequellen und -senken erlauben würde.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Die Gemeinde
Ausgabe
Nr. 23
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S. 945-947