Psychiatrie und Gesellschaft in der Moderne. Geisteskrankenfürsorge in der Provinz Westfalen zwischen Kaiserreich und NS-Regime.

Schöningh
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Paderborn

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ZLB: 98/911

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DI

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Abstract

Im Zentrum der außergewöhnlich umfangreichen Habilitationsschrift stehen die psychiatrischen Versorgungseinrichtungen des westfälischen Provinzialverbandes, zu dem die Großanstalten in Marsberg, Lengerich, Münster, Eickelborn, Dortmund-Aplerbeck, Warstein und Gütersloh gehörten. Den Untersuchungsgegenstand bilden der Zustand und die gesellschaftliche Funktion der Anstaltspsychiatrie in der Kaiserzeit, in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit. Erkenntnisse werden sowohl über die sich wandelnden Anforderungen an das psychiatrische Fürsorgesystem und dessen Anpassungsfähigkeit als auch über die Entstehung und den Wandel der "Angebots-Nachfrage-Relation" für rassenhygienisches Denken in der Psychiatrie gewonnen. Den Fragen über den Zusammenhang von Zwangssterilisation, Abtreibung, "Euthanasie" und Deportation der jüdischen Patienten wird (auch mit tabellarischen Übersichten) ebenso nachgegangen wie der Darstellung der Lebenssituation der Patienten und ihrer Stellung in der Anstaltshierarchie. mabo/difu

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XVIII,1043 S.

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Forschungen zur Regionalgeschichte; 16