Vom Funktionsraum zum Aktionsraum. Wissenschaftliche Grundlagen für eine Modernisierung der Infrastruktur- u. Regionalplanung.
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1989
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ZZ
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BBR: Z 703
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885
SEBI: Zs 2548-4
IRB: Z 885
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Zusammenfassung
Die enge Verkopplung der Infrastrukturplanung mit dem Konzept der Zentralen Orte, also mit dem Prinzip des Funktionsraumes, hat das Kriterium der Erreichbarkeit der Einrichtungen durch die Nutzer immer weiter in den Hintergrund gedrängt. Inzwischen wurden Konzepte entwickelt, mit denen die traditionellen funktionsräumlichen Planungsansätze abgelöst werden könnten. Mit Ansätzen aus der sog. Aktionsraumforschung wird im Gegensatz zur bisherigen Dominanz der "Tragfähigkeit" von Infrastrukturen deren Erreichbarkeit durch die Nutzer, durch die privaten Haushalte, angemessen berücksichtigt. Es wird ein neues Modell zur Ermittlung der mittelzentralen Verflechtungsintensität zwischen Gemeinden entwickelt, das die Versorgungsbelange der privaten Haushalte besser berücksichtigt als die herkömmlichen funktionalräumlich orientierten Konzepte. Vorteile des Modells: Kostspielige Befragungen sind nicht erforderlich; es ist verläßlicher und logischer; es ermöglicht eine bessere Differenzierung nach Nutzergruppen, und es kann mit geringem Aufwand fortgeschrieben werden. Bei der Abgrenzung von oberzentralen Einzugsbereichen ist es allerdings weniger geeignet als die traditionelle "Umlandmethode". - (n.Verf.)
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Informationen zur Raumentwicklung, Bonn, (1989), H.1, S.51-71, Abb.; Tab.; Lit.