Künftige Auswirkungen der "Bevölkerungsalterung" auf die kommunalen Sozialbudgets. Eine räumlich differenzierte Wirkungsabschätzung.
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1991
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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IRB: Z 885
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Zusammenfassung
Ein von den Kommunen als besonders "empfindlich" angesehener Bereich in den kommunalen Haushalten ist das sog. Sozialbudget. Für diesen Teil der Haushalte wird üblicherweise sowohl kurz- als auch langfristig mit einem erheblichen Ausgabenwachstum gerechnet, und zwar als Folge der kommenden Altersstrukturveränderungen. Die Überprüfung zeigt jedoch, daß die Ausgabenzuwächse in bestimmten Bereichen (z.B. der Hilfen zur Pflege alter Menschen) nicht nur kompensiert werden, sondern daß insgesamt, stark verallgemeinernd und auf längere Frist gesehen, mit leichtem Ausgabenrückgang in diesem Budgetbereich zu rechnen ist. Diese Entlastungen fallen aber für die verschiedenen siedlungsstrukturellen Regions- und Kommunalkategorien unterschiedlich aus: Entlastung wird es z.B. in den Großstädten geben, dagegen nicht in den Landkreisen des Umlands der großen Städte. Überprüft wurde auch, wie sich die verstärkten Zuwanderungen aus dem Ausland auf die kommunalen Sozialbudgets in Zukunft auswirken: Auf eine Frist von 30 Jahren, bis zum Jahr 2020, gesehen, sind die demographischen Auswirkungen einer vorübergehend stark angestiegenen Zuwanderung - bei zwar absolut wachsenden Budgets, jedoch sinkenden Pro-Kopf-Ausgaben - als eher "günstig" einzustufen. - (Verf.)
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Informatonen zur Raumentwicklung, Bonn, (1991), H.3/4, S.123-136, Abb.; Tab.; Lit.