Ein geschichtlicher Überblick über die Entwicklung stadtplanerischer Leitbilder.

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München

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2194-993X

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In stadtplanerischen Leitbildern bündeln sich die jeweiligen Vorstellungen darüber, welche Qualitäten die urbane Zukunft ausmachen sollen. Die Planung von Neubauquartieren hängt daher eng mit den stadtplanerischen Leitbildern ihrer Zeit zusammen. Sie können in verschiedensten Formen verfasst sein: als Programme, Manifeste, Qualitätsstandards oder als tatsächliche bildliche Darstellungen. Dabei können sie insbesondere als Planungsinstrument oder auch für den Dialog mit den Beteiligten hilfreich sein, die oft aus unterschiedlichen Disziplinen kommen. Jedoch haben sich die Ziele, die die maßgeblichen stadtplanerischen Leitbilder seit den großen Stadterweiterungen im 19. Jh. verfolgen, im Laufe des 20. Jh. beinahe ins Gegenteil gekehrt: von geordneten, aufgelockerten und funktionsgetrennten Strukturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, hin zur verdichteten, gemischten Stadt der kurzen Wege, die heute angestrebt und diskutiert wird. Die „Rückkehr" zum Idealbild der gewachsenen Stadt stellt auch die heutige Planung vor einige Herausforderungen. Entsprechend macht es Sinn einen Blick auf die Entwicklungen und die Einflüsse zu werfen, die die stadtplanerischen Leitbilder im Laufe der Zeit geformt haben und zu den Themen führen, die für die heutige Stadtentwicklung von Bedeutung sind.

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