Die autofreie Stadt. Der Autowahn am Beispiel der Stadt Marburg an der Lahn. Geschichte, Perspektive und Alternative.

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Köln

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ZLB: 93/4318

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Abstract

Die Arbeit über Mobilität und Verkehr am Beispiel Marburgs ist mehr als eine Studie für eine alternative Verkehrsorganisation. Sie ist eine umfassende Kritik dessen, was der Autor als Autowahn bezeichnet. Der Straßenverkehr wird in seinen zerstörerischen Wirkungen in vollem Umfang dargestellt. Dabei werden auch Bereiche erfaßt, die in der Regel in keiner Bilanz auftauchen: Was bedeutet Autoverkehr für Kinder, Ältere, für Frauen und für die 20 Prozent der Bevölkerung, die laut Statistik mobilitätsbehindert sind. Erst aus einer umfassenden Bilanzierung der zerstörerischen Wirkungen des Kfz-Verkehrs heraus wird versucht, eine Alternative zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Mobilität. Welcher Verkehr entspricht einem wirklichen Bedürfnis, welcher ist erzwungen durch eine jahrzehntelange Politik der weiten Wege? Die vom Autor vorgestellte Alternative - Verkehrsreduktion, Rückgewinnung der Stadt für alle Menschen, Wiedereinführung der Straßenbahn und deren Anbindung an den Regionalverkehr soll zeigen: es geht auch anders. goj/difu

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223 S.

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