Urban governance. Themenheft.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Herausgeber

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Sprache (Orlis.pc)

DE

Erscheinungsort

Bonn

Sprache

ISSN

0303-2493

ZDB-ID

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

Dokumenttyp (zusätzl.)

Autor:innen

Zusammenfassung

Ziel ist, nachdem die Steuerungskrise und die Rückwirkungen auf die Stadtentwicklung schon seit längerem thematisiert werden, eine Zwischenbilanz zu präsentieren. Welche neuen Entwicklungen gibt es auf dem Feld der "urban governance" und wo haben sich länger diskutierte Trends verfestigt? Zweites Ziel ist es, die aus den neuen Koordinationsmechanismen resultierenden Probleme aufzuzeigen. Praktiker und Theoretiker tragen zu einzelnen Bereichen jeweils ihre Sichtweise bei. FREY geht in seinem Beitrag der Frage nach, ob sich bewährte Managementinstrumente aus dem privatwirtschaftlichen auf den städtischen Bereich übertragen lassen. Der Beitrag von HILL zeichnet nach, wie sich Bürgerorientierung als Leitbild der Modernisierung öffentlichen Handelns entwickelt hat und zeigt den Wandel der Bedingungen und Möglichkeiten kommunaler Selbstverwaltung in Deutschland auf. Vor diesem Hintergrund versucht er, auf kommunaler Ebene verschiedene Legitimationsquellen und Zusammenhänge in Richtung einer arbeitsteiligen Legitimationsvermittlung zu verknüpfen. Neue Anforderungen an die Partizipation als Form der Kooperation zwischen Kommune und Bürgerschaft thematisiert der Beitrag von SINNING. MAYER untersucht Partizipationsstrategien, die - vor allem für die Bearbeitung neuer städtischer Problemlagen - auf die Einbindung der Ressourcen und Potenziale zivilgesellschaftlicher Akteure und Netzwerke in urban governance-Strukturen zielen. Im Zentrum des Beitrags von IBERT steht die Frage nach der Planbarkeit von Innovationen. Unter Rückgriff auf planungs- und innovationstheoretische Überlegungen werden Grundzüge eines Modells innovationsgenerierender Planung skizziert. Wie städtebauliche Innovationen verwirklicht werden, stellt FUHRICH am Beispiel des Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen dar, in dem bisher über 350 Modellvorhaben in 25 Themenfeldern gefördert wurden. Im Beitrag von JAKUBOWSKI und PAULY werden die Ergebnisse des Forschungsfeldes "3stadt2 - Neue Kooperationsformen in der Stadtentwicklung" unter dem Schwerpunkt der Effizienz neuer Kooperationsformen zusammengefasst und in das Theoriegebäude der Transaktionskostentheorie eingebettet. Eine Zwischenbilanz des "dortmund-projects", eines Konzeptes zur Förderung innovativer und beschäftigungsstarker Branchen, das in Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung, Thyssen-Krupp und dem Beratungshaus McKinsey entstand, zieht KÜPPER. Die Neuausrichtung der Wirtschafts- und Stadtentwicklungspolitik in Wolfsburg, die in Kooperation zwischen VW und der Stadt mit dem Leitbild "AutoVision" betrieben wird, ist Thema des Beitrags von POHL. SCHMIDT-EICHSTAEDT erklärt in seinem Beitrag, weshalb die Kommunen ihre Planungshoheit nicht aufgeben, wenn sie im Kontext der Aufstellung von Bebauungsplänen städtebauliche Verträge abschließen. - (n. Verf.)

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Informationen zur Raumentwicklung

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Nr. 9/10

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