Feministisch perspectief op wonen in groeikernen aan verandering toe? (Muß sich die feministische Sicht des Wohnens in Wachstumsgemeinden ändern.)
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IRB: Z 1359
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Abstract
Die niederländische Raumordnungsstrategie, die großen Städte durch sogenannte "Wachstumsgemeinden" zu entlasten, stieß Anfang der 80 er Jahre auf feministische Kritik. Isolation ("grüne Witwen"), schlechte Rahmenbedingungen für die Hausarbeit (z.B. zu wenig Kitaplätze), mangelhafte Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung. Neuere Untersuchungen weisen aus, daß sowohl hinsichtlich der Wachstumsgemeinden als auch deren weiblicher Bevölkerung differenziert werden muß. Je abgelegener die Gemeinde, desto schlechter die Position der Frau. Ihr bleibt die Wahl zwischen instabiler Arbeitsmarktposition (kürzere Arbeitszeiten, Arbeitsplatz in Wohnortnähe, nicht mehr arbeiten) und stark unter Druck stehendem Zeitbudget. In den Wachstumsgemeinden sind mehr Frauen als erwartet berufstätig. Die notwendige Fahrzeit wird auch als "Freizeit" und die ruhige und grüne Wohnumgebung als erholsam, nicht isolierend erfahren. Fazit: die Situation von Frauen in Wachstumsgemeinden ist weniger schlecht als befürchtet. Doch bestehen noch immer Defizite. So müssen Kindergarten- und Kitaplätze geschaffen und der öffentliche Nachverkehr verbessert weden. (GUS)
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Wohnstandort, Frau, Hausfrau, Zeitbudget, Erreichbarkeit, Wohnumfeld, Infrastrukturausstattung, Freizeit, Reisezeit, Kritik, Frauenbewegung, Raumordnung, Standortplanung
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In: Plan; Amsterdam, 20(1989), Nr.3/4, S.58-64, Abb.
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Wohnstandort, Frau, Hausfrau, Zeitbudget, Erreichbarkeit, Wohnumfeld, Infrastrukturausstattung, Freizeit, Reisezeit, Kritik, Frauenbewegung, Raumordnung, Standortplanung