Simultanfällung mit Kalk im großtechnischen Betrieb - Ergebnisse, Kosten, Vorteile.
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Datum
1994
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Herausgeber
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
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ISSN
0932-3708
ZDB-ID
Standort
IRB: Z 315
ZLB: Zs 3378-4
ZLB: Zs 3378-4
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
Autor:innen
Zusammenfassung
Die Optimierungsversuche haben ergeben, daß die Einhaltung von P-Ablaufwerten kleiner sind als 2 mg/l bei Einstellung eines pH-Wertes von 8,6 an der Dosierstelle sicher gewährleistet ist, sofern eine gute Vermischung an der Dosierstelle erfolgt.Durch die Erstellung eines Phosphatfällreaktors konnten der Kalverbrauch und der benötigte Fäll-pH-Wert gegenüber den Vorversuchen gesenkt werden.Bei der Simultanfällung mit Kalk kommt es zur Anreicherung des Belebtschlammes mit den Fällprodukten Calciumcarbonat und -phosphat auf Werte bis zu 40 Gew.-%, bezogen auf den TS-Gehalt.Diese Erhöhung des mineralischen Anteils im Schlamm führte zu einer drastischen Schlammbeschwerung, so daß der Schlammindex von 200 ml/g auf 60 ml/g sank.Der Klärschlamm aus Lemke ist für die Landwirte noch interessanter geworden.Deshalb erstaunt es nicht, daß der Schlamm bis heute zu 100 % landwirtschaftlich verwertet werden kann.Die Kostenbetrachtung zeigt zwar, daß die Simultanfällung mit Kalk hinsichtlich der Investitionskosten nicht die billigste Lösung war.Die Mehrkosten wurden aber durch die Vorteile bei der Schlammbehandlung und -verwertung überkompensiert.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Abwassertechnik - Abfalltechnik und Recycling. AWT
Ausgabe
Nr.1
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
S.19-23