Grüne Räume in der Stadt - Ausblicke nach Kopenhagen.

Wohnbund
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München

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1021-979X

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ZLB: 4-Zs 5875
BBR: H 893

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Abstract

In Dänemark hat nachbarschaftliches Wohnen eine lange Tradition. Neue Orte für die Nachbarschaft bieten begrünte Blockinnenräume in dicht bebauten Mietskasernenvierteln in Blockrandbebauung. Kopenhagen war in den 1970er und 1980er Jahren die am dichtesten bebaute Stadt Nordeuropas mit einem sehr hohen Anteil an Altbausubstanz. 1982 stammten 80 Prozent des Wohnungsbestandes aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und wies einen hohen Sanierungsbedarf auf, der sich in mangelnder Instandhaltung sowie Defiziten in der Wohnungsausstattung und im Wohnumfeld ausdrückte. Daher setzt die Stadt im Rahmen der Strategie, die Lebens- und Wohnqualität in der Innenstadt zu erhöhen, seit nahezu vierzig Jahren ein umfassendes Hofsanierungsprogramm um, das in dem Beitrag beschrieben wird. Mit dem Programm, das durch eine eigenständige Abteilung innerhalb der kommunalen Bau- und Umweltverwaltung umgesetzt wird, wurden inzwischen über 300 große Blockinnenräume begrünt und umgestaltet. Eine Besonderheit ist, dass Mieter und Eigentümer gemeinsam oder Mieter oder Eigentümer eine Hofsanierung beantragen können. Damit erhalten Mieter ein wichtiges Instrument zur Einflussnahme auf ihre Wohnsituation sowie die Möglichkeit, Einfluss auf die Gestaltung ihres Wohnumfeldes zu nehmen.

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Nr. 1

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S. 33-38

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