Unternehmensverkäufe der Treuhandanstalt. Verträge im Spannungsfeld zwischen Arbeitsplatzsicherung und Alteigentümerschutz.

Duncker & Humblot
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Duncker & Humblot

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Berlin

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ZLB: 98/1286

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DI

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Abstract

Durch das Modrow-Gesetz im Frühsommer 1990 wurde in der DDR eine Privatisierungsmaschinerie in Gang gesetzt, die schon kurz nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten als Staat im Staat bezeichnet wurde und höchst umstrittene und deshalb kaum zu kontrollierende Schritte vollzog. Die allgemein als "Treuhand" bezeichnete Abwicklungsinstitution wird zwischen ihrer Tätigkeit als Mittler von Unternehmenskäufen zur Arbeitsplatzsicherung und der Bewahrerin der Rechte der Alteigentümer angesehen. Es ist das Ziel der Untersuchung, die spezifischen rechtlichen Probleme der Unternehmensprivatisierung sowie die rigide Verfahrensweise in den neuen Bundesländern durch die Treuhandanstalt aufzuzeigen. Dabei kommt es zu einem Dilemma zwischen den Prinzipien der Erlösoptimierung und den Rechten der ehemaligen Eigentümern, welches ebenfalls beschrieben wird. Von großer Bedeutung sind hierbei die Analysen von Vetragsklauseln und die Qualität von Arbeitsplatz- und Investitionszusagen von seiten der Privatwirtschaft aus der ganzen Welt. mabo/difu

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450 S.

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Schriften zum Wirtschaftsrecht; 106