Optionen der Förderung für eine energetische Wirtschaftsdüngernutzung im Rahmen der Biogasproduktion.

Dt. Fachverl.
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Dt. Fachverl.

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DE

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Frankfurt/Main

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0931-0983

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ZLB: Zs 2985
BBR: Z 471
TIB: ZB 3717

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Abstract

Ein Großteil des vorhandenen technischen Wirtschaftsdüngerpotenzials bleibt für die Biogasproduktion bislang ungenutzt. Auch der mit dem EEG (2009) eingeführte Güllebonus kann dies nur unzureichend ändern. Stattdessen werden vielfach überwiegend Energiepflanzen eingesetzt, obwohl in Anbetracht der politischen Ziele eine Nutzung von Wirtschaftsdüngern Vorteile aufweist. Daher sind alternativ zum Güllebonus mögliche Optionen zur Wirtschaftsdüngerförderung hinsichtlich ihrer Eignung zu prüfen. Neben den politischen Zielen werden dazu im Rahmen des Beitrags die Kosten- und Erlösmöglichkeiten der Biogasproduktion sowie die regionalen und einzelbetrieblichen Wirtschaftsdüngerpotenziale berücksichtigt. Es wird deutlich, dass für einen politisch gewünschten Ausbau der Wirtschaftsdüngernutzung in Deutschland andere Förderinstrumente als der gegenwärtig maßgebliche Güllebonus zu implementieren sind, so dass Anlagenbetreiber den Wirtschaftsdüngereinsatz an die örtliche Substratverfügbarkeit anpassen können. Bei hoher Verfügbarkeit von Wirtschaftsdünger in räumlicher Nähe sollte dabei infolge der Förderung ein Anreiz bestehen, den Einsatzanteil dieses Substrates erheblich zu erhöhen. Von den untersuchten alternativen Förderinstrumenten sind diejenigen vorzuziehen, die sich an der eingesetzten Masse des Wirtschaftsdüngers orientieren. Progressiv wirkende Förderungen bieten dabei den Vorteil, die durch den Wirtschaftsdüngereinsatz entstehenden (Mehr-) Kosten zielgenauer zu kompensieren. Allerdings sind auch die sonstigen (ggf. veränderten) Förderbedingungen zu berücksichtigen. Somit stellt die Schaffung adäquater förderpolitischer und rechtlicher Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang eine große Herausforderung dar.

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Zeitschrift für Umweltpolitik & Umweltrecht

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Nr. 1

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S. 72-100

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