Räumliche Implikationen der Zuwanderung von Aussiedlern und Ausländern. Rückkehr zu alten Mustern oder Zeitenwende?
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DE
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Bonn
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0303-2493
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BBR: Z 703
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
ZLB: Zs 2548
IRB: Z 885
IFL: Z 73
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Abstract
In der Vergangenheit war die Zuwanderung von Ausländern in die Bundesrepublik Deutschland großen Schwankungen unterworfen. Vor allem die Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflußte die Zuwanderung von Ausländern. Die Außenwanderungsbeziehungen bei der deutschen Bevölkerung folgte bis in die Mitte der 80er Jahre einem sehr stabilen Muster. Mit dem Umbruch in den osteuropäischen Ländern wurde dieses Muster aufgebrochen und fand seinen Niederschlag in außergewöhnlich hohen Zuwanderungsraten von Aussiedlern. Neben der arbeitsmarktbedingten Zuwanderung hat sich in den letzten Jahren ein neuer Zuwanderungstypus entwickelt: die "Armuts-" und "Flüchtlingszuwanderung". Das regionale Verteilungsmuster der Bevölkerung hat jedoch nur wenig Veränderungen erfahren. Nach wie vor lebt die große Mehrheit der Ausländer in den Kernstädten bzw. deren Umland. In den Kernstädten fällt der Ausländeranteil von innen nach außen. Zunehmende Segregationstendenzen zwischen Deutschen und Ausländern sind nicht nachweisbar. Das quantitative Ausmaß der Zuwanderung scheint sich durch die asylverfahrensrechtlichen Regelungen und die Kontingentierung der Aussiedlerzuwanderung zu normalisieren. Die Zusammensetzung der Zuwanderer hat sich verändert. Neben der "klassischen" Form der arbeitsmarktbedingten Zuwanderung wird sehr wahrscheinlich die "Armuts- und Flüchtlingswanderung" auch in den kommenden Jahren eine bedeutsames Ausmaß behalten. - (n.Verf.)
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Nr.5/6
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S.373-386