Migration und Fernhandel im "Tödden-System". Wanderhändler aus dem nördlichen Münsterland im mittleren und nördlichen Europa.

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Rasch

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DE

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Osnabrück

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ZLB: 98/1081

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Wanderhändler waren im 18. Und 19. Jahrhundert fester Bestandteil der traditionellen Agrargesellschaft. Im nördlichen Münsterland entstand im späten 17. Jahrhundert das Wanderhandelssystem der "Tödden". Es umspannte von hier aus mit einem weitreichenden Handelsnetz große Teile des mittleren und nördlichen Europa. In den Mittelpunkt ihrer Untersuchung stellt die Autorin das Tödden-System, um den Wanderhandel des 18. und 19. Jahrhundert näher zu analysieren. Ziel ist dabei eine systematische Überblicksdarstellung zu Struktur, Funktionsmechanismen und Entwicklungssystem des Töddenhandels der damaligen Zeit. Gleichzeitig soll anhand ausgewählter Beispiele ein Überblick über den Wanderhandel und seine Erscheinungsformen im frühneuzeitlichen Europa gegeben werden. Damit verbunden ist das Bemühen um eine Einbettung des Tödden-Systems in den Kontext europäischer Wanderhandelssysteme. mabo/difu

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422 S.

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Studien zur historischen Migrationsforschung; 4