Armut und Alter in historischer Perspektive und in der Gegenwart.

Bals, Christel/Kocks, Martina
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1991

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SEBI: Zs 2548-4
BBR: Z 703
IRB: Z 885

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Zusammenfassung

Armut war seit jeher in allen menschlichen Gesellschaften präsent; vor allem alte Menschen, die nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen konnten, waren arm. Die Quellenlage ist dürftig, denn der größte Teil der Bevölkerung war arm und so mit seinem Tod vergessen. Obwohl im Mittelalter von kirchlicher Seite eine rudimentäre Armenpflege betrieben wurde, bedeutete Armut immer absolute Armut. Die Armut entstand wahrscheinlich auf dem Land, wurde aber in den Städten sichtbar. Bis in die Neuzeit konnte der größte Teil der arbeitenden Bevölkerung keine Altersvorsorge vornehmen. Groß war die Not in den Gegenden, in denen viel Heimarbeit ausgeübt wurde. Zu Beginn der Industrialisierung stand eine Reservearmee an Arbeitskräften bereit, die in absoluter Armut lebte. Die Bedeutung der Bismarckschen Reformen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Vor allem das Los alter Frauen war allerdings aufgrund der Rentenregelung immer noch traurig. Noch restriktiver war die Fürsorgeregelung. Eine entscheidende Verbesserung brachte die Rentenreform Ende der 50er Jahre. Fast gleichzeitig wandelte sich das Fürsorgerecht zum Sozialhilferecht (BSHG). Armut gibt es nur noch relativ zur Gesamtgesellschaft. In zwei Karten ist dargestellt, wie sich alte Sozialhilfeempfänger in den alten Bundesländern verteilen. Die beigegebenen Karten zeigen, daß Altersarmut rückläufig ist. Allerdings

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Informatonen zur Raumentwicklung, Bonn, (1991), H.3/4, S.193-202, Kt.; Tab.; Lit.

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