Leben im Heim. Identitätsrelevante Umweltdimensionen aus der Sicht von Kindern, Jugendlichen und Betreuerinnen in zwei heilpädagogisch-orientierten Einrichtungen.

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München

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ZLB: 92/1848

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DI

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Abstract

Die jugendpsychologische Betreuungsanalyse basiert auf systemtheoretischer Grundlage. Sie gilt dem Lebensraum heilpädagogischer Einrichtungen (Heime) als Umwelt der darin betreuten Kinder und Jugendlichen und arbeitenden Betreuern. Das Heim wird in der Studie als ökologischer Raum (d.h. Umwelt) des betroffenen Individuums gefaßt und damit einer systemtheoretischen Untersuchung geöffnet, die durch entwicklungspsychologische Ansätze erweitert wird. Anhand zweier ungenannter Heime (in einer Mittelstadt und in einer ländlichen Marktgemeinde) werden die objektiven und subjektiven identitätsrelevanten Bedingungen der betroffenen Individuen mittels einer Settinganalyse und im wesentlichen durch 44 Interviews (1987) ermittelt. Ziel der Untersuchung ist, Bedingungen für das Wohl- und Zuhausefühlen im Heim angeben zu können und analytisch zugänglich zu machen. Dazu werden die Problemfelder Heimweh, Freundschaften im Heim und Betreuungsverhältnis ebenso in die Untersuchung einbezogen wie Elternbeziehungen, Konstanz der Belegung und Gruppensituationen. bek/difu

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ca. 580 S.

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