Wohnen in Sachsen-Anhalt im demographischen Wandel. Wie können Kommunen und Unternehmen auf Ansprüche einer älter werdenden Bewohnerschaft reagieren? Handlungsempfehlungen und Befunde aus der Forschung zum demographischen Wandel in Sachsen-Anhalt.

Leibniz-Institut für Länderkunde
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Leibniz-Institut für Länderkunde

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DE

Erscheinungsort

Leipzig

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0943-7142

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EDOC

Zusammenfassung

Durch den fortschreitenden demographischen Wandel in Sachsen-Anhalt verändern sich zunehmend Wohnquartiere. Aus zwei an der MLU Halle-Wittenberg durchgeführten Forschungsprojekten des Instituts für Geographie wurde deutlich, dass sich einerseits Unternehmen auf altersspezifische Wünsche und Bedürfnisse einstellen müssen, andererseits werden Kommunen gezwungen sein, sich in Zukunft verstärkt mit einer älteren Klientel zu beschäftigen. Als Schnittpunkt werden beispielsweise generationengerechte Infrastruktur- und Dienstleistungsangebote gesehen. Bei einer alternsgerechten Ausrichtung von Kommunen können diese wirtschaftlich profitieren und so den eigentlichen Ortskern im suburbanen Raum wieder stärken. Der klassische suburbane Raum ist momentan kein attraktiver Wohnstandort für Senioren, kann aber z.B. durch Eigeninitiative von Wohneigentümern (Umbaumaßnahmen) und durch politische Entscheidungen (interkommunale Zusammenarbeit) aufgewertet werden. Dazu ist es aber auch notwendig, dass sowohl Unternehmen als auch Politik ältere Bürger stärker als bisher als eine wichtige Zielgruppe identifizieren und entsprechend handeln.

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Schlagwörter

Zeitschrift

Europa regional

Ausgabe

Nr. 1

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Seiten

S. 46-55

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