Das Potenzial der Tätigkeiten von Frauen auf die Entwicklung ländlicher Räume. Der Einfluss von Frauen auf die Dorfgemeinschaft am Beispiel der Gemeinde Krummhörn.
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DE
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Hannover
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DI
EDOC
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Abstract
In der Arbeit wird der Einfluss von Frauen mit der Übernahme von (re)produktiven Tätigkeiten auf die Dorfgemeinschaft analysiert und verdeutlicht. Hierfür ist zunächst ein Überblick über die aktuelle Literatur zu den Themen Entwicklung ländlicher Räume, (Re)Produktion und Geschlecht sowie deren Zusammenhänge erforderlich. Dabei wird auf die Typisierungsmodelle des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung sowie des Thünen-Instituts eingegangen. Gleichzeitig wird verdeutlicht, welchen Einfluss Frauen auf die Dorfgemeinschaft haben oder wie sie diese beeinflussen. Hierfür wird der Begriff der Arbeit definiert, der nach aktueller ökonomischer Sicht nur die Erwerbsarbeit umfasst. Reproduktive Tätigkeiten, die immer noch einen Großteil der Arbeit von Frauen ausmachen, werden in dem Begriff Arbeit verkannt und deren Wert nicht anerkannt. Mit der Übernahme von (re)produktiven Tätigkeiten wird auch eine Verantwortung für Mitmenschen übernommen und damit die Gesellschaft unterschiedlich stark beeinflusst. Die hier gewonnenen Ergebnisse können daher nicht losgelöst von sozialen Interaktionen betrachtet werden, sondern zeigen die Wechselwirkung von unterschiedlichen Perspektiven und Tätigkeiten auf. Dörfer in ländlichen Räumen stehen immer stärker im Standortwettbewerb miteinander, um die Gunst von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen bspw. neuen Bürger*innen zu erlangen, um so einer Abwanderung und damit verbunden einem Abbau von sozialer und technischer Infrastruktur entgegenwirken zu können. Charakteristisch sind für die Wohnstandortwahl unter anderem die Natur- und Gemeinschaftsorientierung, die ländliche Räume bzw. Dörfer attraktiver erscheinen lassen. Die Untersuchung soll die Leistung der Frauen in Dörfern zur Förderung der Gemeinschaft und das Miteinander sowie deren Einfluss auf das Image des Dorfes hervorheben.
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XVIII, 241