Daniel Libeskind. Jüdisches Museum Berlin. 3. Aufl.

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Berlin

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ZLB: 2006/1086

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Abstract

Das nach den Plänen des amerikanischen Architekten Daniel Libeskind entstandene Jüdische Museum in Berlin-Kreuzberg hat bereits vor seiner Eröffnung weltweite Beachtung und Anerkennung gefunden. Doch trotz der außergewöhnlichen Medienpräsenz steht eine umfassende Betrachtung und kritische Würdigung des Baus bislang aus. Zu Beginn stehen zwei Gespräche mit dem Architekten, die während verschiedener Phasen des Bauvorhabens geführt wurden. Dokumentiert wird außerdem die Bau- und Planungsgeschichte in ihren wichtigsten Etappen. Dabei kommen auch die gegensätzlichen Positionen im Konflikt um die Autonomie des Jüdischen Museums zu Wort. Als Gedächtnisarchitektur verwischt der Bau die traditionellen Grenzen zwischen Museum und Mahnmal. Die Architektur stellt die Präsentation der Sammlung vor große Schwierigkeiten und birgt andererseits Potenziale für Inszenierungen, indem sie der Raumerfahrung eine neue Bedeutung verleiht, die in der Geschichte des Museumsbaus einzigartig sein dürfte. Der von den Berliner Landschaftsarchitekten Cornelia Müller, Elmar Knippschild und Jan Wehberg entworfene Museumsgarten ist ebenso in die kritische Betrachtung einbezogen. difu

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112 S.

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