Greifswalder Bürgerhäuser in der Schwedenzeit 1648 bis 1815. Wandel und Kontinuität.
Helms
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Datum
2016
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Herausgeber
Helms
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Schwerin
Sprache
ISSN
ZDB-ID
Standort
ZLB: Kws 100,3/14
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Greifswald gehört zu den Städten, die nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges an die Krone Schwedens fielen. Die in den Jahren 1669 und 1681 erlassenen königlich-schwedischen Freiheitspatente waren eine wesentliche Grundlage für den Wiederaufbau der Städte, die besonders im Schwedisch-Brandenburgischen Krieg zwischen 1674 und 1679 großen Schaden genommen und einen allgemein schlechten Bauzustand der Bürgerhäuser zu beklagen hatten. Die Arbeit ist das Ergebnis mehrjähriger quellenkundlicher Studien wie bauforschender Untersuchungen und verfolgt einen höchst bemerkenswerten interdisziplinären Ansatz. Die Auswertung der oft detaillierten Hausbeschreibungen und Protokolle, die vor und nach den geförderten Baumaßnahmen aufgenommen wurden, ermöglichten es, die städtischen Rahmenbedingungen, die rechtlichen Grundlagen und die feuerschutztechnischen Anforderungen für das um 1700 in Greifswald verstärkt einsetzende Baugeschehen ebenso wie verschiedene sozial-topografische Aspekte zu untersuchen. Auch Bauherren und Bauunternehmer, Baumeister wie Maurer- und Zimmermeister können benannt und charakterisiert werden. Die detaillierten Beschreibungen der Häuser, ihrer Bauteile, Funktionsräume, Grundrisse und Konstruktionen basieren gleichermaßen auf den aus Quellen erschlossenen Angaben wie eigenen Beobachtungen vor Ort. Dieses Vorgehen ist beispielhaft und ermöglicht es oft, bisher gepflegte Irrtümer der Datierung von Häusern zu korrigieren.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
576 S.
Zitierform
Stichwörter
Deskriptor(en)
Serie/Report Nr.
Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege in Mecklenburg und Vorpommern; 11