Die Blockstruktur. Eine qualitative Untersuchung zur politischen Ökonomie des westdeutschen Großsiedlungsbaus.

Schiler
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Schiler

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Berlin

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ZLB: 2005/2512
DIFU: Wiss004
IFL: 2001 B 0673 - 07

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DI

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Abstract

Die Großsiedlungen der 1960er/70er Jahre bildeten den Höhe- und Abschlusspunkt fordistischen Wohnungsbaus. Erklärt wurde der moderne Massenwohnungsbau einerseits als Folge der industriellen Massenfertigung, zum anderen unter Verweis auf das damals vorherrschende Leitbild "Urbanität durch Dichte". Demgegenüber blieben bis heute die politischen Beweggründe weitgehend unthematisiert. Der Band untersucht exemplarisch anhand einer Lokalstudie die kommunalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die dem Bau der Großsiedlung Ratingen-West zu Grunde lagen. Der Ratinger Großsiedlungsbau steht demnach in einer langen historischen Traditionslinie kommunaler Wohnungsbauaktivitäten. Hier lassen sich Kontinuitäten und Brüche städtischer Wohnungsbaupolitik aufzeigen, die keineswegs zwangsläufig im Großsiedlungsbau münden musste. Vielmehr erklärt sich die Entscheidung für die Errichtung von Großsiedlungen aus einer spezifischen Melange von kommunalen Machtverhältnissen, politisch-sozialen Figurationen und ideologischen Versatzstücken. difu

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224 S.

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Architext; 7