Soziale Choreografie. Bewegungsordnungen und -praktiken in urbanen Räumen.
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Nomos
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DE
Erscheinungsort
Baden-Baden
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ZLB: Kws 6/15
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Zusammenfassung
Der Beitrag präsentiert das Konzept der sozialen Choreografie in urbanen Räumen, welches das Verhältnis von Makro- und Mikrostruktur, Ordnung und Praxis, Repräsentation und Performanz des urbanen Bewegungsflows beschreibt. Urbane Choreografie untersucht zum einen soziale Räume als choreografierte Räume, wenn der choreografische Blick sich beispielsweise auf die durch Stadtplanung, Verkehrsinfrastrukturen und Architekturen materialisierte Ordnung richtet. Hier ist Choreografie als 'Vorschrift' umgesetzt, insofern diese Ordnung den Bewegungsfluss und das Bewegungsverhalten der Menschen regelt und damit auch die Muster sozialer Wahrnehmung und Erfahrung steuert. Zum anderen thematisiert urbane Choreografie die sich im urbanen Raum ereignenden Bewegungspraktiken und körperlichen Interaktionen, die hier als emergente Choreografien in der Mikrostruktur sozialer Situationen gefasst werden.
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Seiten
391-402