Raumeinbindung und Habitatnutzung epigäischer Arthropoden unter den Bedingungen der Kulturlandschaft. Raum- und Habitatnutzung der Spinnen und taxaübergreifende Aspekte der Funktion unbewirtschafteter Landschaftselemente als Leitstrukturen und Refugialhabitate (Arachnida: Araneae; Coleoptera: Carabidae). Tierwelt in der Zivilisationslandschaft - Teil IV.

Landwirtschaftsverlag
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Münster

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ZLB: 2000/181

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DI

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Abstract

Insbesondere die Analyse der Funktion nicht bewirtschafteter Landschaftsstrukturen bildet als mögliche Leitstrukturen oder Trittsteinbiotope für spezialisierte Spinnenarten einen Schwerpunkt. Aktives Handeln zu Artenschutz ist den Ergebnissen zufolge besonders in den Feuchtbrachen geboten, die nur eine begrenzte Zeit existieren, bevor sie Gebüsche und Wälder entwickeln. Im Zusammenhang mit der ökologischen und naturschutzfachlichen Charakterisierung zeigt sich, dass die betrachteten Tiergruppen sich nur ansatzweise wechselseitig vertreten können bzw. Ergebnisse einer Tiergruppe nicht ohne weiteres auf eine andere übertragen werden können. Als weiteres Ergebnis zeigt sich, dass es bei knappen Ressourcen zweckmäßiger ist, bei den Tierfängen mit weniger parallelen Tierfallen zu arbeiten und dafür den Untersuchungszeitraum auszudehnen, um zu verlässlichen Ergebnissen zu kommen. Es wurde erstmals die bei Wirbeltieren zum Standardrepertoire gehörende Methode der Radiotelemetrie auf epiquäische Wirbellose angewendet. eh/difu

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196 S., Anh.

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Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz; 61