Kostenwahrheit im europäischen Verkehr. Studie.

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Wien

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BBR: C 23 266
ZLB: 94/3974-4

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S

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Abstract

Die vorliegende Arbeit ist der Schlußbericht des bisher größten Projektes des Europäischen Verbandes für Verkehr und Umwelt (T&E). Es wird herausgearbeitet, daß die Europäische Gemeinschaft ihrer sozialen Verantwortung, zu der sie sich selbst bekannt hat, nur unzureichend gerecht wird. Nach Ansicht der T&E könnte die EG weit mehr tun, um diese Ziele im Bereich des Verkehrs zu erreichen, und damit gleichzeitig eines ihrer traditionellen Hauptziele unterstützen: Vermeidung von Wettbewerbsverzerrungen. Die Tatsache, daß die meisten VerkehrsteilnehmerInnen ihre vollen sozialen Kosten nicht tragen, hat zu einer deutlichen Wettbewerbsverzerrung geführt, die Gesellschaft und Umwelt vor zahlreiche volkswirtschaftlich unsinnige Belastungen stellt. In dieser Arbeit werden nicht nur die sozialen Kosten des Verkehrs (unter Einschluß von Unfallfolgekosten und Umweltbelastungen) aufgezeigt, es wird erstmals auch ein umfassender Vorschlag zur Internalisierung und damit zur Beseitigung der Wettbewerbsverzerrung unterbreitet. Schnelle, entschlossene und realisierbare Schritte hin auf das Ziel, wie sie die Studie für Deutschland, Österreich und die Schweiz darstellt, können entscheidend dazu beitragen, die Gesamtkosten der Systemreparatur niedrig zu halten. - AM

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48 S.

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Wissenschaft & Verkehr; 3/93