Wanderungsdistanz und Wanderungsrichtung. Regionalpolitische Folgerungen aus der Analyse von Wanderungsprozessen in der BRD seit 1960.

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SEBI: 74/1066

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Die Arbeit versteht sich als mikroökonomisch orientierte Wanderungsanalyse, wobei dem Faktor Distanz als objektiv ermittelbarer Kontrollgröße besondere Bedeutung zukommt. Die Analyse zeigt, daß Ansätze zu einer Stabilisierung der Nahwanderungen vorliegen. Allerdings ist auch damit zu rechnen, daß großstädtische Bedürfnisniveaus auch im kleinräumlichen Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnen, während eine ausgeprägte Ausrichtung an beruflichen Faktoren bei den Fernwanderern neben der Infrastruktur als qualitativer Komponente bei neu zu errichtenden Arbeitsplätzen Beachtung verdient. Eine Regionalpolitik, die nicht auf spillover-Effekte aus Agglomerationen warten kann und will, muß daher bemüht sein, vor allem im Nahwanderungsbereich vorhandene Tendenzen im Rahmen mittelständisch orientierter Entwicklungsstrategien aufrechtzuerhalten bzw. zu verstärken. ud/difu

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Wanderungsforschung, Wanderungsdistanz, Regionalpolitik, Demographie, Regionalplanung

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Bonn: (1973), VII, 165 S., Tab.; Lit.

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Wanderungsforschung, Wanderungsdistanz, Regionalpolitik, Demographie, Regionalplanung

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Schriftenreihe der Gesellschaft für Regionale Strukturentwicklung; 2