Rohrrigolenversickerung als öffentliche Erschließungsmaßnahme.

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0932-3708

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IRB: Z 315
ZLB: Zs 3378-4

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Abstract

Immer häufiger erklingt Kritik an der in den vergangenen Jahren praktizierten Regenwasserentsorgung im ländlichen Raum. Planungsrichtlinien, die eigentlich für städtische Siedlungsgebiete entwickelt worden waren, wurden einfach als Planungsgrundlage auf den ländlichen Raum übertragen. Die Folgen sind schwerwiegend: große Rohrdurchmesser, der Ausbau kleiner Vorfluter zu großen Gräben, die im Regelfall kaum Wasser führen, Verrohrungen von Gräben und Bächen innerhalb der Ortslagen u. a. m. Ein weiterer Aspekt sind die daraus resultierenden hohen Herstellungskosten. Dies führt in den neuen Bundesländern, in denen neben den Entsorgungssystemen vielfach auch die Versorgungseinrichtungen erneuert werden müssen, dazu, daß derzeit für den ländlichen Raum die Regenwasserentsorgung weitgehend ausgeklammert wird, da die aus dem Gesamtmaßnahmenpaket zu erwartende finanzielle Belastung vom Bürger nicht aufgebracht werden kann und Fördermittel nur in begrenztem Umfang, meist den Städten und größeren Gemeinden vorbehalten, zur Verfügung stehen. Die Kritik an der aufwendigen Regenwasserentsorgung für den ländlichen Raum ist berechtigt und das Ausklammern jeglicher Maßnahmen mag für gewachsene Strukturen angehen, da sich hier im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ein System zur Ableitung des Niederschlagswassers entwickelt hat. Neubaugebiete sind jedoch von dieser Entwicklung ausgeschlossen.

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Abwassertechnik - Abfalltechnik und Recycling. AWT

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Nr.4

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S.33-34

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