Der Beitrag der nationalen und europäischen Strukturpolitik zum Abbau regionaler Disparitäten.

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Bonn

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0303-2493

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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

Die nationale und europäische Strukturpolitik fördert die Kapitalbildung in entwicklungsschwachen Regionen und versucht damit ausgleichsorientiert eine Ursache für Einkommens- und Beschäftigungsdisparitäten zu bekämpfen. Makroökonomische Simulationsmodelle, die Wirkungen der strukturpolitischen Interventionen in den Fördergebieten - verglichen mit anderen Verfahren - stärker methodisch und theoretisch fundiert abbilden, bestätigen dies empirisch. Die Nachhaltigkeit der Effekte in Richtung Konvergenz hängt allerdings von Externalitäten ab, deren Modellierung noch am Anfang steht. Bereits die Bedeutung dieser Externalitäten weist darauf hin, dass die Strukturpolitik nur eine von zahlreichen, simultan wirkenden Faktoren ist. Regionalpolitik kann zwar regionale Entwicklung flankierend unterstützen, aber den letztlich ausschlaggebenden Einfluss von zahlreichen Standortfaktoren, von innovativen Unternehmen und von effizienzfördernden institutionellen Strukturen kann sie nicht ersetzen. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass regionale Strukturpolitik auch zu negativen Verhaltensänderungen in den Fördergebieten führt, die durch eine Reform sowie eine Dezentralisierung der Regionalpolitik begrenzt werden können. difu

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Informationen zur Raumentwicklung

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Nr. 9

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S. 485-493

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