Die Charité izwischen Ost und West (1945-1992). Zeitzeugen erinnern sich

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Berlin

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ZLB: 4-2010/2372

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SW

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Abstract

Das 300-jährige Jubiläum des ältesten Berliner Krankenhauses, der Charité, ist zugleich Anlass, seine jüngere Vergangenheit in den Blick zu nehmen. Kritische Aufarbeitung und Dokumentation der DDR-Geschichte sind auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall für Institutionen wie die Charité nicht selbstverständlich. Aufgrund seiner exponierten Stellung war das Klinikum Austragungsort unterschiedlichster gesellschaftspolitischer Entwicklungen, die den Arbeitsalltag seiner zahlreichen Angestellten prägten. Der Band zeigt das Ineinandergreifen der verschiedenen politischen Ebenen der DDR in der Charité. In ihren Beiträgen diskutieren namhafte Historiker die politische Bedeutung dieser Ära. Erinnerungen von Zeitzeugen sowie Dokumente und Fotos aus privaten Sammlungen und Archiven machen die Ausstellung und den Begleitband zu einem Stück aktiver Erinnerungskultur.

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432 S.

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