Athen. Die Entstehung der Stadt aus dem Land. Zur gesellschaftlichen Regulation peripherer Verstädterung.

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Kassel

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ZLB: 95/1478

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Abstract

Während seit dem Zweiten Weltkrieg die jährliche Wachstumsrate der großen nordamerikanischen und westeuropäischen Städte stagniert, wachsen die Hauptstädte Südeuropas (Rom, Athen, Madrid) jährlich zwischen zwei und 3 % und die Metropolen von Lateinamerika und Südostasien zwischen 2 und 5 %. Die Arbeit stellt die am südöstlichen Rand Europas gelegene Agglomeration Athen in den Rahmen der idealtypisch skizzierten peripheren Verstädterung vor. Eine Verallgemeinerung für andere europäische Städte schließt die Autorin aus. Es werden vor allem die Spannungs- und Komplementärverhältnisse dargestellt, die für Athen charakteristisch sind. Das betrifft das Verhältnis zwischen Stadt und Land, Legitimität und Legalität, Tradition und Moderne, aus dem keine Seite als dominant hervorgeht. Genauer betrachtet werden die grundlegenden traditionellen Bodenverhältnisse und deren Transformation in städtischem Boden, die Verlaufsformen der legitimen gesellschaftlichen Regulation der städtischen Entwicklung sowie die Einheit von Tradition und Moderne am modernen städtischen Wohnungsbau. mabo/difu

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204 S.

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