"Natürliche Entwicklung" des Waldes - ein Thema polarisiert.
Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg
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DE
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Stuttgart
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ZLB: 4-Zs 1723
BBR: Z 333
BBR: Z 333
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Abstract
Zu den größten Herausforderungen, denen sich die Menschheit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten stellen muss, zählt neben dem Anwachsen der Weltbevölkerung die Verknappung und Endlichkeit von Rohstoffen und fossilen Energieträgern sowie der Klimawandel, der weltweit zu häufigeren Naturkatastrophen, zu einer wachsenden Migrationsbewegung und zu mehr Auseinandersetzungen um den Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen führen wird. Angesichts dieser Entwicklung wird die Bedeutung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien deutlich zunehmen. Bei endlichen Rohstoffen werden die Bedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung nur durch eine konsequente Kreislaufwirtschaft und durch eine intensivierte, aber gleichzeitig nachhaltige Erzeugung und Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Energieträger im Rahmen einer naturverträglichen Land- und Forstwirtschaft befriedigt werden können. Mit einer derart neu ausgerichteten Weltwirtschaft wäre auch dem Klimaschutz optimal gedient. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag ausgeführt, dass die von der deutschen Bundesregierung im November 2007 beschlossene "Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt" im Vorwort den Passus enthält, dass Wirtschaft und Gesellschaft auf die Nutzung von Natur und Landschaft im Rahmen der Land- und Forstwirtschaft angewiesen sind, die Forderung nach einer natürlichen Entwicklung auf 10 Prozent der Waldfläche der öffentlichen Hand bis 2020 jedoch in deutlichem Gegensatz dazu steht. Angesichts der gegensätzlichen Vorstellungen wird erörtert, welche Argumente aus der jeweiligen Betroffenheit für oder gegen eine Vergrößerung und Neuausweisung von Totalreservaten im Wald sprechen. Im Einzeln werden dabei folgende Aspekte beleuchtet: Wissenschaftliche Bedeutung; Biodiversität, Arten- und Biotopschutz; Klimaschutz; Wasserschutz; Tourismus; regionalwirtschaftliche Bedeutung; örtliche Bevölkerung.
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Journal
Die Gemeinde
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Nr. 10
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S. 398-401